Donnerstag, 2. November 2017

Fragen

Es gibt ein paar Fragen zu meiner Arbeit, die mir öfter gestellt werden. Eine davon versuche ich heute zu beantworten:
 
Warum bildest du nicht aus?
 
In einer ruhigen Minute habe ich darüber nachgedacht und bin hinter meinen üblichen oberflächlichen Ausreden auf eine Kernaussage gestoßen. Meine Aufgabe liegt nicht bei der Entwicklung von Methoden und Techniken oder der Gestaltung von Ausbildungskonzepten. Für mich steht im Vordergrund, andere zum Fragenstellen und Forschen zu inspirieren. 
Das Thema Biotensegrität beispielsweise drängt sich in die (Reiter-)Welt. Es ist nicht mein Thema, nicht mein Besitz. Wenn nun 1000 Menschen "nach Maren Diehl arbeiten" würden, in dem Bestreben, nachzumachen, was ich erarbeitet habe, fände ich das eher gruselig.
 
Wenn jedoch 1000 Menschen, TrainerInnen, TherapeutInnen, TiermedizinerInnen, HufpflegerInnen, Sport- und FreizeitreiterInnen durch meine Arbeit die Prinzipien der Biotensegrität verstehen und sich auf die Suche machen, was dies für sie selbst, ihr Reiten, ihre Reitweise, ihre Vorstellung von einem gesunden (Pferde-)Körper und ihre jeweilige Arbeit bedeutet  - dann passiert richtig was!
 
Wenn 1000 Menschen sich in ihrem jeweiligen Bereich Gedanken über die Zusammenhänge zwischen LSG, Beckenposition, Fußung und Erkrankungen aller Art machen, dann werden neue Fragen gestellt und beantwortet.
 
Wenn diese Fragen in allen Reitweisen gestellt werden, geht es nicht mehr darum, was nun schlimmer oder falscher ist - es geht um die Frage, wo es hingehen soll. Wodurch sich ein tragfähiges Pferd denn auszeichnet.
 
Von den 1000 bin ich vermutlich noch weit weg, aber inzwischen gibt es doch einige, die immer weiter Fragen stellen und mit mir ihre Gedanken und Erkenntnisse teilen. Und mit jedem Seminar kommen weitere ForscherInnen dazu.

Das freut mich ungemein!
 
Deshalb findet im nächsten Jahr, am 10.-11. November 2018,  in 76889 Klingenmünster die Gebrauchshaltungskonferenz statt. Weiteres später.

Samstag, 21. Oktober 2017

Neues vom Scheckenheld



Da ist er wieder! Gegen Ende des Sommers hatten mich ernsthafte Zweifel beschlichen, ob innere Ruhe und Ausgeglichenheit beim Pferd wirklich erstrebenswert sind. Im Sommer-Weide-Koma wurde aus der Gelassenheit - die gerade bei diesem Pferd zu den absolut erstrebenswerten Qualitäten zählt - zunehmend Phlegma. In der Folge rotiert natürlich gleich das Reiterhirn: Tut ihm was weh? Drückt der Sattel? Was hab ich falsch gemacht?

Gegen diese Annahmen sprach allerdings das allgemeine Verhalten, das deutlich Zufriedenheit ausdrückte. Zudem äußert er seine Vorstellung von der optimalen Länge einer Trainingseinheit auf dem Platz ganz deutlich durch ordentliches Aufstellen an der Mittellinie.
 
Die Gratwanderung bestand nun darin, einerseits den aktuellen Zustand zu akzeptieren und gleichzeitig etwas mehr Engagement zu fordern, ohne in die Falle "Kraft durch Aufregung" zu stolpern. Und obwohl das Pferdehirn vor dem dazugehörigen Körper wach wurde, haben wir den Übergang vom Sommer in den Herbst sehr gut gestaltet. Anscheinend handelte es sich um eine Verpuppungsphase. Der frisch geschlüpfte Schmetterling zeigt eine meistens recht angenehme Art der Kommunikation, kommt und begleitet auf Zuruf (sogar in der Herde) und will jetzt endlich ins Gelände. Und der Sattelabdruck ist wieder perfekt.

Beim gestrigen Ausrittchen konnte er den Blick kaum vom Pfälzer Wald abwenden. Wenn ich ihn am Montag wählen lasse - machen wir uns vielleicht gemeinsam auf die Suche nach dem Abenteuer!

Samstag, 23. September 2017

Ansichtssache

 Es ist für mich megaspannend, wie unterschiedlich TeilnehmerInnen auf das selbe oder im Prinzip gleiche Seminar reagieren.
    Sehr schade ist "Naja, es gab kein Skript und auch keine Anleitung, wie man das machen soll. 😑 " Sehr erfreulich hingegen - und auch für die Teilnehmerin wesentlich ergiebiger - ist folgende Variante (Die Emojis aus dem Original zerstören das Layout, aber ich finde sie wichtig!):
 
"Huhuuuu, ein kurzer Bericht vom Fühlen, Denken und Aha-Effekten als Nachwirkung des Seminars.. 😉
Ich habe seit dem Seminar hinter der Elbe den Arabären nun ein paar mal zentrifugiert und erstmal festgestellt, dass es - zumindest für mich - verdammt schwer ist, meine Bewegungsideen mit Bildern zu vermitteln... aber was irgendwie anzukommen scheint, sind Gefühle von Bewegungen 🙂 nun hab ich zwar im letzten halben Jahr viel meine Tentakel beim irgendwelche-Dinge-Tun beobachtet, aber ein Gefühl, naja, DARAUF hab ich nu irgendwie nicht geachtet... Nach dem Seminar hatte ich alle Fälle das Gefühl vom VH-HH-Spiel und von der Kraft-Umlenkungs-Idee.. Glücklicherweise steht der Ponymann in einem Stall, der zwei km von meiner Höhle entfernt ist.. eine nette Entfernung, die man auch ein paarmal pro Woche zu Fuß zurücklegen kann... und da die Strecke ein bisschen durch die Prärie geht, kann man da auch schön diverse Bewegungen probieren und fühlen.. 😉 ich hab auch mit der tensegralen Idee öfter mal die Geschwindigkeit erhöht, und wow, wenn alles stimmt, gibt das nen richtigen Flow! 😀 Ich hab immer diverse Jogger "bei der Arbeit" beobachtet... eigentlich mag ich Bewegung, aber ich hab gedacht, wenn das sooo aussieht... echt eilweise schlimm, was man da zu sehen bekommt, da tun einem die Gelenke schon vom Zugucken weh! 😮
mit diesem Flow-Gefühl konnte der Arabär am anderen Ende der Longe offensichtlich was anfangen! 😀 Während am Anfang immer das LSG auf ist und der Rumpf in den Seilen hängt, sieht grade das LSG nach dem Bewegungsspiel anders aus! 😀 und überhaupt sah er beim Traben nicht mehr wie ein überbauter Trinker der Lüfte, sondern wie ein Reitpferd aus!
Und dann noch die Stallarbeit, in die man tensegrale Ideen und die Grundidee vom Kung Fu ausprobieren kann... ich habe nach dieser Woche eine tolle Technik entwickelt, die Haufen, die man im Apple Boy einsammelt, schwungvoll über den Zaun zu schmeißen, ohne, dass einem nach ein paar Haufen die Arme abfallen und der Ellenbogen überlastet wird... sieht so ähnlich aus wie ein Diskuswurf (mit ner Spiraldrehung) 😀 irre, wie weit der Pferdemist dabei fliegt.. und auch da gibts ein bestimmtes Gefühl für den "Wurf".. linksrum klappt das natürlich viel besser als rechts rum. aber selbst das ist interessant, weil ich bei mir selber beobachten kann, dass es nicht so sehr weiterhilft, wenn ich mir überlege, den Arm lieber so zu halten und das Bein lieber so zu drehen, sondern es viel mehr bringt, wenn ich versuche, das Gefühl von der Linksdrehung auf die Rechtsdrehung zu übertragen..
und ich habe festgestellt, dass man nix versuchen braucht, wenn die "Vorspannung" nicht stimmt... hatte ich grade heute... zuviel abgeäppelt und gerannt... 😉 der Jogging-Versuch auf dem Nachhauseweg war für diese Erkenntis gut, mehr aber auch nicht 🙂
und diese Anspannungssache beim Kung Fu, die mir so unsympatisch war: ist das nicht auch einfach eine erhöhte Vorspannung? Quasi die Nylonschnüre statt der Gummibänder? und für die schwerere Stallarbeit sind der stabile Rumpf und die teilweise stabilisierten Gelenke auch noch mal ein Aha-Effekt gewesen.. pfeif 😉
was auf alle Fälle der Hammer ist, wie sich immer mehr ein Gesamtbild ergibt, jeden Tag ein paar Puzzleteile... die meisten sind an sich nicht neu, aber werden mit Leben und eigenen Erfahrungen gefüllt 🙂 Ich hab die letzten Wochen öfter gedacht, ach guck hat Maren auch erzählt... soviel dazu... 😉 und manchmal dreht man ein Puzzleteil nach ein paar Tagen noch mal um..

oje, soviel zum "kurzen" Bericht.. die ganze Sache macht eben echt Spaß 😉
vorhin hab ich noch drauf rumgedacht, dass man zur Fortbewegung ja immer Druck oder Zug gegen seine Umgebung ausüben muss, sonst kommt man nicht vom Fleck.. nun geistert mir (keine Ahnung, wo ich das gehört/ gelesen hab) im Kopf rum, dass man eine Bewegung aus der Körpermitte beginnen soll.. macht das im Hinblick auf Fortbewegung Sinn? Ähm, nu iss aber gut 🙂
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsch ich dir!"
 😇
 
Da freu ich mich doch schon auf das nächste Seminar!  😊
 
 

Samstag, 12. August 2017

Die These und die Biotensegrität

Inzwischen habe ich zu der These bezüglich des Lumbosakralgelenkes recht viel positives Feedback erhalten. Es melden sich TrainerInnen, TherapeutInnen und ReiterInnen aus verschiedenen Richtungen und es freut mich, dass das Thema durch Diskussion belebt wird.
   Ein wesentlicher Aspekt der Betrachtung ist für mich die Unterscheidung zwischen mechanischer Bewegung und tensegraler Bewegung. Der tensegrale Bewegungsgedanke schließt beispielsweise ein unter Last geöffnetes und dadurch abgekoppeltes LSG weitgehend aus. Daher möchte ich all denen,
die sich mit diesem Thema befassen, nahelegen, ihr Gefühl für Biotensegrität zu schulen.

"Prämissen
sind Annahmen, auf denen sich eine Lehre, ein System oder eine Weltanschauung begründet. Die Auswahl und Festlegung der Prämissen beruht auf einer mehr oder weniger willkürlichen Entscheidung."
 
Dieses Zitat aus dem Buch "Biotensegrity - Jenseits der Biomechanik" soll nicht nur darauf hinweisen, dass die den verschiedenen Reitweisen zugrundeliegenden Annahmen frei gewählt sind, sondern auch auf die freie Wahl eines Jeden! Meine Sicht auf Bewegung bei Menschen und Pferden begründet sich auf der Annahme, dass Biotensegrität das passendere Erklärungsmodell für lebende
Körper in Bewegung ist als die klassische Biomechanik.

"Der Unterschied
Die herkömmliche Biomechanik bedient das lineare Denken, während Biotensegrity zum Volumendenken und -fühlen führt. Biomechanik steht für ein Denken entlang der drei Raumachsen, Tensegrität hingegen für eine Omnidirektionalität, die mit newtonschen Gesetzen kaum zu beschreiben ist. Die Tensegrität ist es, die aus einem Sack voller Pferdeteile ein Reitpferd werden lässt."
 
Das Buch über Biotensegrity habe ich nicht geschrieben, um reich zu werden (Mindestlohn? Davon kann man als Buchautor nur träumen...), sondern um das Thema in die Welt zu bringen. Und so, wie sich meine Arbeit nach dem ersten Buch weiterentwickelt hat, geht es jetzt nach dem zweiten Buch mit dem Thema Gebrauchshaltung aus der Sicht des Pferdes weiter. Dazu ist kein Buch geplant, sondern vorerst ein Seminar und für 2018 eine Konferenz, auf der das LSG zwar ein wichtiges, aber mit Sicherheit nicht das einzige Thema ist. 
 
Um eine fruchtbare Diskussion führen zu können, halte ich es für wichtig, die Prämissen der Gesprächspartner zu kennen. Wer sich nicht mit Biotensegrity als möglicher Prämisse beschäftigt hat, wird die Argumentation derer, die sich für Biotensegrität als Erklärungsmodell entschieden haben, nicht verstehen können. Wer das Geld für das Buch nicht ausgeben möchte, kann sich auch auf Biotensegrity.com kundig machen. Dort finden sich Primärinformationen des Mannes, der Biotensegrity als Alternative zur Biomechanik entdeckt hat. Allerdings auf englisch. Ich freue mich auf konstruktive Diskussionen! Und auf Vernetzung...

 
 

 

Freitag, 4. August 2017

Die These

Dank Antoinette Hitzinger kann ich das Video von Katja Eser und mir aus der Pferdekonferenz nun dauerhaft freischalten:

https://www.youtube.com/watch?v=lKEJANaMvJU

Freitag, 2. Juni 2017

Die Pferdekonferenz - Gesund durch Bewegung

So, es geht los mit der Pferdekonferenz! Über einen Klick auf das Bild könnt ihr euch kostenlos anmelden und auch das Konferenzpaket erstehen. Das lohnt sich auf jeden Fall, denn obwohl alle Beiträge länger freigeschaltet sind als letztes Mal, ist die Menge an interessanten Beiträgen in der kurzen Zeit kaum zu verdauen. Ich bin selbst schon ganz gespannt.

Das gemeinsame Video von Katja Eser und mir gefällt mir selbst richtig gut. Und Antoinettes Technik-Team hat den Sound wirklich noch gerettet! Es würde mich freuen, wenn dieser Post möglichst oft geteilt würde, damit das Thema eine gute Verbreitung findet.

http://go.MarenDiehl.133201.digistore24.com/CAMPAIGNKEY








Von mir gibt es auch noch ein zweites kurzes Video zum Thema Gebrauchshaltung, das im gleichen Zeitfenster freigeschaltet ist.

Montag, 27. März 2017

News

In den letzten zwei Monaten habe ich viele Seminare gegeben an schönen Orten und mit tollen Pferden und Menschen. Vielen Dank an euch alle, für euren Einsatz und eure Begeisterung!

Mein Umzug, nur ein paar Kilometer weiter in den Pfälzer Wald, geht jetzt in die Endphase und der Festnetzanschluss ist  ab Ende des Monats nicht mehr. Die E-Mailadresse ist jedoch noch die selbe und auch über Facebook bin ich per PN zu erreichen.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Es geht los!

Nach einer sehr aktiven Winterpause geht das Seminarjahr 2017 am Freitag los - mit der Fahrt an den Chiemsee. Es fühlt sich an, als hätte ich in den letzten Wochen ganz viele neue Eier angebrütet, aus denen jetzt im Seminarkontext überraschende Ideen schlüpfen werden. :D  Ich freue mich schon!

An den folgenden Wochenenden geht es dann weiter mit Prüm (hier ist noch ein Platz frei) und Bremen, Krumbeck und Embsen. In Krumbeck, SH, werde ich erstmals mindestens zwei Trainingstage an das Seminar anhängen - bin schon sehr gespannt darauf, wie das wird.

Auf der neuen Homepage, zu finden wahlweise unter www.maren-diehl.de, www.biotensegrity.de oder www.Die-Pferde-sind-nicht-das-Problem.de, sind alle Seminarthemen für 2017 vorgestellt.

Neu dabei: "Bewegungsraum", ein Seminar, das ich gemeinsam mit Ninette Billhardt halte, und "Gebrauchshaltung", mit dem ich dem Wunsch nach Praxisnähe und Umsetzbarkeit gerecht zu werden versuche.

Für "Bewegungsraum" suchen wir noch einen Seminarort, bevorzugt im Umland von Frankfurt, Mainz, Wiesbaden oder bei Freiburg.



Montag, 16. Januar 2017

Das Steinbrecht-Zitat

"Als ersten Hauptgrundsatz der Kunst rufe ich einem jeden Reiter zu:
'Reite dein Pferd vorwärts und richte es gerade.'
Unter diesem Vorwärtsreiten verstehe ich nicht ein Vorwärtstreiben des Pferdes in möglichst eiligen und gestreckten Gangarten, sondern vielmehr die Sorge des Reiters, bei allen Übungen die Schiebkraft der Hinterfüße in Tätigkeit zu erhalten, dergestalt, dass sogar die Rückwärtsbewegungen das Vorwärts, das heißt, das Bestreben die Last vorwärts zu bewegen, in Wirksamkeit bleibt. Man befähige daher durch Übung das Pferd, seine Schiebkraft durch Belastung bis zum Äußersten zu schränken, man unterdrücke sie aber niemals durch Überlastung."
     Anlass für den heutigen Post ist, dass ich das Zitat im Netz in dem Zusammenhang gefunden habe, dass es so häufig missverstanden würde, weil es auf den einen (oben fett geschriebenen) Satz reduziert sei. Und alle Welt ganz fälschlich zu schnell reite.
    Das erweiterte Zitat, oben in roter Schrift, ist jedoch noch lange nicht das vollständige Zitat. Letzteres hat 237 großformatige Seiten. Man kann es mehrfach durcharbeiten, immerwieder neue Zusammenhänge finden und bei jedem Durchgang Steinbrechts Worte neu verstehen. Es dauert 187 Seiten bis zur Piaffe. :D
    Steinbrecht gehört für mich zu den wenigen Menschen, die die tensegrale Struktur des Pferdekörpers spüren und stärken konnten und versucht haben, dieses Gefühl in Worte zu fassen. Und er gehört zu denjenigen, die erkannt haben, dass das Pferd das Becken nicht im LSG  (Lumbosakralgelenk, das Scharniergelenk zwischen Lendenwirbelsäule und Kreuzbein, maximaler Öffnungswinkel 20°) steil stellen darf, denn dann ist "das Bestreben, die Last vorwärts zu bewegen" nicht mehr da.
     Wenn also Steinbrecht das LSG nicht namentlich erwähnt, so hat er doch gefühlt und gesehen was geschieht, wenn die Schubkraft durch die künstliche Beckenkippung abgeschaltet wird. Sehr oft wird auch das erweiterte Zitat dahingehend falsch verstanden, dass eben nur die Füße gleichmäßig und "tätig" arbeiten müssten, um Steinbrechts Idee gerecht zu werden. Sobald sich nur noch die Füße bewegen, egal, wie fein zierlich, aber keine echte Schubkraft mehr zur Verfügung steht, entspricht die Bewegung nicht mehr dem, was mit dem Zitat gemeint ist.
    Wer auch immer Steinbrecht interpretiert, sollte m.E. davon ausgehen, dass dieser Schubkraft meint, wenn er von Schubkraft schreibt. Wer Steinbrechts wirklich verstehen möchte, sollte sich die Arbeit machen, das gesamte Gymnasium des Pferdes zu lesen und die Inhalte zu erarbeiten.

Freitag, 6. Januar 2017

Überzeugende Geschmeidigkeit...





Derzeit befinde ich mich in einer Techniktestphase und freue mich über Rückmeldungen:
Sind beide Videos in diesem Post gleichermaßen verfügbar?
Lassen sie sich herunterladen?
Ist die Bildqualität gleich?

DANKE!

Showtime

Guten Morgen, ihr Lieben,
aktuell teste ich die Technik, probiere neue Bearbeitungsprogramme aus und benötige eure Rückmeldungen:

 Könnt ihr alle drei Videos abspielen?
Gibt es Probleme - wenn ja, mit welchem Gerät?
Wie ist die jeweilige Bildqualität aus eurer Sicht?


Unter allen hilfreichen Rückmeldungen verlose ich wieder ein Buch "Jenseits der Biomechanik - Biotensegrity"

Ich danke euch!





Gutes Neues allerseits!


Donnerstag, 15. Dezember 2016

Neue Homepage

www.Die-Pferde-sind-nicht-das-Problem.de

In dieser Woche ist meine neue Homepage online gegangen. Nach und nach werde ich alle wesentlichen Inhalte, vor allem die Seminare und die Terminplanung, auf die neue Seite umziehen.
Der Blog selbst bleibt bestehen und wird von der neuen Seite aus verlinkt.
Meine alte Domain, Maren-Diehl.de ist vom alten Provider gelöscht worden, als ich den Umzug beantragt habe. Voraussichtlich werde ich sie jedoch reaktivieren können.


Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit!

Montag, 12. Dezember 2016

Seminare 2017

So langsam füllt sich der Terminkalender für das nächste Jahr, und die ersten zwei Seminare sind bereits ausgebucht. Heute ist ein weiteres Seminar am Chiemsee dazugekommen, Infos dazu finden sich auf der Termine-Seite.

Freitag, 9. Dezember 2016

Manche Sachen kann man x-mal erklären...

... schriftlich sogar. Direkt im Buch. In den entsprechenden Kapiteln:
Es ist kein medizinisches Fachbuch.
Es ist kein medizinisches Fachbuch.
Es ist kein medizinisches Fachbuch.
Und dann schaut man ins Ranking bei Amazon und findet sich auf Platz 6 in der Rubrik Tiermedizin:

Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.034 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher) 
Nr.6  in Bücher > Fachbücher > Medizin > Weitere Fachgebiete > Tiermedizin 
Nr.106 in Bücher > Naturwissenschaften & Technik > Medizin > Tiermedizin

Die große Frage lautet: Ist das jetzt gut oder schlecht? Wobei ich ehrlich sagen muss: Es freut mich. Denn so war es gedacht - als Anstoß zum weiter Forschen für ReiterInnen, TiermedizinerInnen, TherapeutInnen, AusbilderInnen und und und. "Jenseit der Biomechanik - Biotensegrity" sollte vor allem neugierig machen. Das scheint gelungen zu sein.

Ich wünsche allen LeserInnen viel Freude mit dem Buch!


Eine Stunde später geht noch was:



Sonntag, 27. November 2016

Adventskalender - zweite Runde

 

An der zweiten Runde nehmen alle teil, die bislang den ersten Post geteilt haben und die, die ihn (oder diesen hier) bis nächsten Samstag noch teilen. Allerdings gibt es technische Voraussetzungen, um in den Verlosungstopf zu kommen:

Ich erkenne nur, dass geteilt wurde (und wer geteilt hat), wenn das auf Facebook und öffentlich geschieht. Wer also einen Post teilt, sollte das vom FB-Originalpost aus tun! Ansonsten habe ich die Gewinne um zwei weitere Modelle pro Verlosung ergänzt, damit sich noch mehr Begeisterte daran erfreuen können.

Ich wünsche euch allen einen schönen 1.Advent,
Maren


Adventskalender

Advent, Advent...
... die erste Verlosungsrunde ist abgeschlossen.

Die Gewinnerinnen sind:

 Buch + Modell: Kerstin Rottmüller
Modell: Michaela Schönlein, Claudi Pflüger


Alle Anderen haben noch drei weitere Chancen. Allerdings werden mir nur die auf FB öffentlich geteilten Posts und die von FB-Freunden angezeigt. Wer nun nicht öffentlich geteilt hat, ist vielleicht nicht in der Verlosung drin. Das ist mir dadurch aufgefallen, dass 60 geteilte Posts in der Staistik sind, aber (abzüglich der doppelten) nur 38 Teiler namentlich aufgeführt sind.


Ich wünsche euch einen schönen Adventssonntag - und sobald ich die Postadressen per PN erhalten habe, schicke ich die Gewinne auf den Weg.

Donnerstag, 24. November 2016

Seminar "Biotensegrity - Biomechanik aus der Sicht des Pferdes"


Am 25.-26. Februar 2017 findet in 23617 Krumbeck auf dem Krumbecker Hof das erste Seminar des Jahres 2017 statt. Je nach Anzahl der TeilnehmerInnen steht uns entweder das Reiterstübchen oder die historische Kulturscheune für diese Veranstaltung zur Verfügung.




Dieses Wochenendseminar ist das Basisseminar für alle Pferdemenschen und beginnt mit einer umfassenden Einführung in „Tensegrity“ als Konstruktions- und Funktionsweise. Modelle vermitteln fühlbar den Unterschied zwischen „Hebeldenken“ und „Raumdenken“ - und genau darauf kommt es an. Biotensegrity ist dann die Übertragung der tensegralen Konzepte auf lebende Körper, in diesem Fall auf Mensch und Pferd. Faszienstrukturen und Knochen werden zu den Zug- und Druckelementen tensegraler Strukturen, und aus dieser Blickrichtung heraus geht es weiter mit Faszienfunktion und Biomechanik.


Der Faszienkörper als Bewegungs(wahrnehmungs)organ ist deutlich mehr als ein Haufen Bänder, Sehnen und Bindegewebe und wird – ebenso wie die Biomechanik aus der Sicht des Pferdes - ausführlich und für alle verständlich vorgestellt und erläutert. Mit vielen Übungen werden die tensegralen Konzepte spürbar gemacht, um ein ganzheitliches Gefühl für „Biotensegrity“ zu entwickeln. Diese Gefühl bildet die Basis für jegliche weitere Arbeit und wird später unabhängig vom theoretischen Wissen - es ist alles wesentlich weniger kompliziert, als es sich liest.

Die Pferde der Veranstalterinnen geben im Laufe des Seminars immer wieder die Möglichkeit, das Gelernte „wiederzufinden“ und Sehen zu üben, und vor allem am zweiten Tag gibt es genügend Raum für individuelle Fragen zur Theorie und den jeweiligen Umsetzungsmöglichkeiten.

25.-26. Februar 2017, Krumbecker Hof 8,  23617 Krumbeck. Teilnahme (ohne Pferd) 230€ plus 25€ KaffeeKeksAnlagenpauschale vor Ort. Hunde bitte möglichst daheim lassen. Anmeldungen per Email an Marendiehl(at)aol.com.

Mittwoch, 16. November 2016

Adventskalender

Ok, ich mach´s! In diesem Jahr gibt es eine adventskalenderartige Verlosung an jedem Adventssonntag.
Es gibt jeweils ein Tensegrity-Modell und ein Buch "Jenseits der Biomechanik - Biotensegrity" zu gewinnen.
Was ihr dafür tun müsst? Diesen Post auf Facebook teilen. Und vielleicht einen Kommentar schreiben, warum ihr unbedingt so ein Modell braucht! :D