Gebrauchshaltungskonferenz

In „Das Gebrauchspferd und seine Ausbildung“ schreibt Hans von Heydebreck, dass er es für einen schwerwiegenden Irrtum hält, die Dressurausbildung und die sich daraus ergebende Dressurhaltung des Pferdes als Voraussetzung für eine gute Gebrauchshaltung zu betrachten und Letztere aus Ersterer entwickeln zu wollen. "Gerade umgekehrt sollte es sein."

"Die erste Forderung, die volle Entfaltung seiner Kräfte, kann das Pferd nur erfüllen, wenn es durch die ihm abverlangte Haltung und die Reiterlast im freien Gebrauch seiner Gliedmaßen nicht behindert wird."

Da wir es heute zunehmend mit schwachen, physisch wie psychisch wenig belastbaren Pferden zu tun haben, stellte sich uns die Frage, was denn genau eine gute Gebrauchshaltung aus der Sicht des Pferdes auszeichnet, in der es den bestmöglichen Gebrauch von seinem Körper machen kann.

So entstand der auf den ersten Blick etwas sperrig wirkende Titel Gebrauchshaltungskonferenz. In mehreren Treffen und vielen Mails haben wir, Therapeutinnen, Trainerinnen und Hufpflegerinnen, die vielschichtigen Folgerungen aus 1) der Annahme des Erklärungsmodells der Biotensegrität, 2) der Verifizierung der LSG-These und 3) der genauen Betrachtung der Bewegungsphasen und Kraftrichtungen im Pferd diskutiert, Erfahrungen und Erkenntnisse ausgetauscht und uns bezüglich der Begriffsdefinitionen geeinigt.

Da wir mit Lesley Osborne eine muttersprachliche Übersetzerin haben, möchten wir hiermit auch englischsprachige TeilnehmerInnen zu unserer Konferenz einladen.

10.-11.November 2018, Stiftsgut Keysermühle in 76889 Klingenmünster. Zwei Konferenztage 120€/Person (inkl. Kaffee, Tee, Snacks und Mittagessen), Samstags 9.00 Uhr - 19.00 Uhr, Sonntag 9.00 Uhr - 18.00 Uhr. Im Stiftsgut begrenzt Zimmer buchbar, Restaurant mit regionalen Produkten und Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten. Anmeldung bei Christof Roerig-Weisbrod, info@falada-ev.de

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