Samstag, 21. April 2018

ELi-Therapiezentrum

Jetzt muss ich doch nochmal etwas zum Veranstaltungsort meines letzten Seminars "Flashmob Dresden" schreiben. Nahezu alle Pferde dort wurden vom Schlachter gekauft, zum großen Teil mit gruseligen Befunden. Nach einer vernünftigen Hufbearbeitung und dem Weglassen von allem, was diese Pferde krank gemacht hat, leben sie nun recht vergnügt auf einem großen Paddocktrail und integrieren auch schwierige, weil nie sozialisierte Neuzugänge souverän. Mit wirklich sparsamen Mitteln wurden die Pferde aus ihrer körperlichen, geistigen oder seelischen Notlage geholt und stehen durch die Bank zufrieden da und auch für die Arbeit zur Verfügung. (Wenn dem nicht so wäre, hätte ich im Bus direkt neben dem Paddocktrail sicher nicht so gut geschlafen.)
Diese Zufriedenheit halte ich für eine wesentliche Voraussetzung für ein gutes (Reha)Training. Dass wir in Sachen Hufbearbeitung einer Meinung sind, soweit sich das in der kürze der Zeit feststellen ließ, ist eine gute Voraussetzung für weitere Zusammenarbeit. Man kann einen Huf nicht perfekt hinstellen, aber eine gute Hufbearbeitung macht für das Pferd eine Tür auf, anstatt es in ungünstigen Bewegungsmustern zu bestätigen oder festzuhalten.

www.eli-therapie.de

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