Montag, 26. Februar 2018

Erfahrungsbericht

Ich bin Energetikerin und arbeite mit der Cranio-Sacralen Balance. Mein Anliegen ist es immer, das Lebewesen in seiner Gänze zu erfassen und entsprechende Impulse zu geben. So ein Ansatz hat mir in der körperlichen Arbeit mit meinen Pferden immer gefehlt. Die Anwendung der Biomechanik, die ich kannte, war immer so kleinteilig, so linear mit „ich will A, dann mach ich B“. Das hat mir nicht gefallen und eben seeeehr  oft auch nicht funktioniert.
     Mit der Biotensegrity, den Faszienzugbahnen und Maren Diehls Herangehens- und Sichtweise hat sich für mich endlich ein „ganzheitlicherer“ Zugang gefunden! Über die Arbeit mit den übergreifenden faszialen Strukturen komme ich dem Bewegungsgefühl des Lebewesens viel näher. Zudem lasse ich dem Pferd den Raum für eigene Erfahrungen und Umsetzung – wie bei meiner therapeutischen Arbeit mit den Selbstheilungskräften. 
 
Meine Erfahrung ist:
Das Pferd entwickelt sich nicht nur körperlich, sondern im Ganzen als Persönlichkeit. Tier und Mensch finden neue Wege und neue Ansätze, der Blick bleibt offen, der Weg ist spielerischer, ideenreicher, abwechslungsreicher, gegenseitig aufmerksamer. Der eigene Blick und die Empfindung für die Bewegung des Pferdes werden geschult.

Konkrete Punkte, die für mich Augenöffner waren:
Die Aufteilung in die Funktionalen Einheiten FE I und FE II und der Ansatz, speziell die Vorhand in die Arbeit zu bringen und den Fokus von der untergreifenden Hinterhand mit gesenktem Hinterteil mal wegzunehmen. Das war für mich ein echtes Raus- aus-der-Sackgasse bei meinem Araber!
Die Bewußtheit über das Schlängel-Gefühl bei der Bewegung der Wirbelsäule und der Einsatz dieses Bildes bei der Arbeit war der Durchbruch zu einem entspannteren Rücken bei meinem ShagyaWB.
Das Verständnis über die Auf- und Entladung der Struktur bei Zug und Druck und das Ziel einer tensegralen Struktur, den Raum zu behaupten, ist ein völlig neuer Zugang, der aber eine ganz andere Arbeits- und vor allem Bewegungsqualität erzeugt. Ich merke zudem deutlich, daß die Strukturen weniger be-, geschweige denn überlastet sind.

Zudem teile ich Marens Ansicht, daß das LSG sich im Galopp zur Kraftphase der Hinterhand hin schließen muss, damit der Kraftschluß erhalten bleibt, wenn der Galoppsprung korrekt durchgeführt wird.

Auch in meiner therapeutischen Arbeit am Pferd/Hund etc konzentriere ich mich noch mehr auf die Faszienzüge und die Verbindung der knöchernen/muskulären Strukturen über das Fasziengewebe.

Die Erfolge sind sichtbar!
Barbara Quiehl-Masmeier

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