Mittwoch, 31. Januar 2018

Neues vom Scheckenheld

Wir gehen jetzt ins Gelände, und da die Reiterin vom Scheckenheldpapa gerade ausfällt und der Lockenheld noch zu klein ist, gehen wir alleine. Klappt. Gut.
 
Aber immer wieder Situationen zum Schlapplachen. Ich habe einen Weg gefunden, der sehr übersichtlich ist, wenig Überraschungen bereithält (zwischen leeren Äckern, die zwischen leeren Äckern liegen, auf der Höhe mit Blick auf zwei parallel verlaufende Straßen in jeweils einem Kilometer Entfernung) und eine Runde erlaubt. Der Plan ist, jetzt mal alle Gangarten reiten zu können. Da brauchen wir nix Neues am Weg.
 
An einer Stelle der Runde schaut man genau auf den etwa einen Kilometer entfernten Bahnübergang. Am ersten und am zweiten Tag auf dieser Runde hat jedes Mal das Signal angefangen zu leuchten und zu bimmeln. Dann kam der Zug. Das ist spannend, weil der erst mit großem Getöse angerauscht kommt, dann hinter dem Supermarkt verschwindet und hinter diesem sehr plötzlich wieder hervorgetöst kommt.
 
Der Scheckenheld hat sich das ganz genau angeschaut und abgespeichert.
 
Heute dann blieb er kurz hinter der besagten Stelle wie angewurzelt stehen, WEIL KEIN ZUG KAM. Der Speicherprozess dauerte fast noch länger als an den ersten beiden Tagen. (Mara meinte, er habe vermutlich darüber nachgedacht, ob man einen Zug genauso ausbremsen kann wie ein Auto...)
 
Macht aber nix, weil wir jetzt im Schritt die meiste Zeit am langen Zügel gehen, stehen bleiben wenn was komisch ist (anstatt nach Hause rennen zu wollen um in der Box über das Problem nachzudenken) und immer wieder fröhlich und stressfrei traben (und durchparieren) können. Sogar auf dem Heimweg. Und bergab.

Der neue Sattel hat zwar keine Probleme gelöst, aber immerhin auch keine neuen geschaffen. Man kann ja auch mal Glück haben!

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