Montag, 20. Juni 2016

Gute Vorsätze....

....was das regelmäßige Schreiben betrifft, habe ich wohl. Aber der Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt gerade eher in der Praxis. Und beim Lesen.
 
Habe den Baucher (Cadmos-Verlag, 13. Auflage, die letzte von Baucher selbst redigierte und ergänzte Fassung) gründlich gelesen und kann mich jetzt beherzt jeder Diskussion stellen. Sehr berührt haben mich die Textpassagen, in denen er schreibt, was er fühlt und wovon er träumt. Und dass er im Alter am liebsten einfach auf Trense geritten ist.  ;)  Dass seine Techniken unter weniger begnadeten Reitern häufig "verheerende Auswirkungen" zeigten, wie der Herausgeber im Vorwort beschreibt, hat sich bis heute nicht geändert. Das könnte daran liegen, dass er nur Techniken beschreibt, aber kaum Sitzgefühl. "Hand ohne Schenkel" und "Schenkel ohne Hand" bedeuten nun mal nicht "Hand ohne Sitz" und "Schenkel ohne Sitz"....
 
Und dann habe ich noch Egon von Neindorf und Udo Bürgers "Vollendete Reitkunst" angefangen, wobei ich besonders darauf achte, wie sie beschreiben, was sie fühlen - und nicht, was sie tun. Bei der vollendeten Reitkunst finde ich die zahllosen FN-Fotos der neusten Auflage extrem störend, weshalb ich mich lieber in die alte Ausgabe aus dem Antiquariat vertiefe und aus der neuen nur die Anmerkungen von Michael Putz lese. Die Bilder im Neindorf-Buch hingegen empfinde ich größtenteils als authentisch. Das, was gut und richtig ist, ist in der Pferdeausbildung ganz lange unspektakulär!
 
Effekt mag Udo Bürger. Wenn ich beim Reiten versuche, das was geschieht und seine Texte in Übereinstimmung zu bringen, findet der Schecke das TOLL.

Das obere Bild ist eher ein reelles Bild, während bei dem unteren ein mir nicht näher bekanntes Monster von hinten nachgeholfen hat. Immerhin geht der Dampf inzwischen meistens nach vorne und nicht kreuz und quer. Und Monster hin oder her: Die Fußung bleibt immer klar!



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